Die Malerei Manfred Zollers ist von einer wohltemperierten Farbigkeit bestimmt, die weniger im Sujet begründet ist als vielmehr im zusammenfassenden Kolorit, das den Blick auf verschiedene Malschichten freigibt und subtile Töne zum Klingen bringt. In den Assemblagen und Collagen findet der Maler zu einer anderen Qualität der Reduktion. Leichtigkeit verbindet sich darin mit Stabilität, offene Form scheint gewissermaßen angespielt im farbigen Grundton eines Klangfeldes. Selbst die provisorisch scheinende Verwendung von Büroklammern macht das Mögliche deutlich und lässt die Varianten offen, die stets neue in sich geschlossene Bilder versprechen. aus: Dr. Anita Kühnel "Welche Lichter und Schatten" 2017

Im Mai erhielt Manfred Zoller den 18. Brandenburgischen Kunstpreis 2021.

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